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Name
Ammoniak
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Material
EDTA-Plasma
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Methode
Enzymatische Umwandlung
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Einheit
µg/dL
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Akkreditiert
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| Synonyme |
-
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| Indikationen |
V.a. neurologische Symptomatik hepatischer Genese (Leberausfall-Koma)
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| Präanalytikhinweis |
Kein Serum verwendbar, da während der Gerinnung Ammoniak entstehen kann. Die Blutprobe aus einer ungestauten Vene entnehmen. Die Probenröhrchen sollten ganz gefüllt und stets gut verschlossen werden. Die Probe sofort auf Eis legen und zentrifugieren, möglichst bei 4 °C. Das abgetrennte Plasma sofort tieffrieren.
Die Ammoniakkonzentration kann sich in vitro durch den Abbau stickstoffhaltiger Plasmabestandteile erhöhen. Eine Verunreinigung der Proben mit Ammoniak durch Rauchen, Autoabgase, das Probengefäß oder Wasser ist zu vermeiden. Nahrungs- und Nikotinkarenz vor der Probengewinnung erforderlich. |
| Probenstabilität nach Eintreffen im Labor | -
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| Mindestmenge |
2,00 mL
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| Ansatztage |
-
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| Erbringungsort |
Fremdleistung
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Referenzbereiche
| Alter | Geschlecht | Referenzwert |
|---|---|---|
| Nicht altersabhängig | ♀︎ | 18.7 - 86.9 µg/dL |
| Nicht altersabhängig | ♂︎ | 27.2 - 102 µg/dL |
