ALLERGIEDIAGNOSTIK: ALLERGENSPEZIFISCHE IgE-ANTIKÖRPER

Probenmaterial
4 ml Serum
Referenzbereich
siehe Befundbericht
Methode
Chemilumineszenz-Immuno-Assay

Testansatz: täglich

Indikationen:

  • Atopiediagnostik: Messung des Gesamt-IgE im Nabelschnurblut von Neugeborenen. Aufgrund der eingeschränkten Beurteilbarkeit nicht als Screeningmethode einsetzbar.
  • Allergiediagnostik: Im Säuglingsalter Differentialdiagnose zwischen atopischer Dermatitis und seborrhoischer Dermatitis, Differentialdiagnose des allergischen Asthma bronchiale, der chronischen Rhinitis und Sinusitis.
  • Zur Interpretationshilfe für die Beurteilung der spezifischen IgE-Titers.
  • Erweiterte Allergiediagnostik: Parallel zum Screening auf spezifische IgE-Antikörper bei der differentialdiagnostischen Untersuchung von Krankheitsbildern mit möglichem allergischen Hintergrund, z.B. akute rezidivierende und chronische Urticaria, rezidivierendes Quincke-Ödem, gastrointestinale Symptome wie Gastritis, Enteritis, unklare Exantheme, Verdacht auf Arzneimittelallergie.
  • Erweiterte Allergiediagnostik bei eosinophilen Lungeninfiltrationen, allergischer Aspergillose, allergischer Alveolitis, z.B. Farmerlunge und Taubenzüchterkrankheit, Wegenerscher Granulomatose, Churg- Strauß-Vaskulitis.
  • Krankheitszustände mit ungeklärter Eosinophilie oder Fieber (Drug-Fieber).
  • Verdacht auf seltene Parasitosen bei unklarer Bluteosinophilie und negativem Parasitennachweis, z.B. Filariose, Trichinose, Toxocariasis, Capillaria philippensis, tropische Eosinophilie, eventuell als Therapiekontrolle.
  • Angeborene Immundefektsyndrome: Angeborene T-Zell-Defektsyndrome, Hyper-IgE- Syndrom, Wiskott- Aldrich-Syndrom.
  • Erworbene Immundefektsyndrome: HIV-Infektion.
  • Bei Graft versus-host-disease und schwerer Verbrennung.

siehe: Allergologie